Die Fachschaft Deutsch präsentiert ...


Vorlesewettbewerb an der ANS

Eine liebgewonnene Tradition unserer Schule ist die Teilnahme am Vorlesewettbewerb, den die Stiftung Lesen zusammen mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels alljährlich auslobt.

 

Alle 6. Klassen unserer Schule werden jedes Jahr im Rahmen des Deutschunterrichts ausgezeichnet darauf vorbereitet, ihre besten Leserinnen und Leser in die Auswahl für die/den Schulsieger/in zu entsenden. Schließlich müssen sich diese vor einer ausgezeichneten Jury, die sich in der Regel aus Kolleginnen und Kollegen der Deutschfachschaft, der Ganztagskoordination Frau Klekamp und außerschulischen Kooperationspartnern der städtischen Buchhandlungen zusammensetzt, beweisen. Alljährlich werden die Klassensiegerinnen und Klassensieger dabei von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in den großen Spiegelsaal der Turnhalle begleitet, lautstark für ihre Lesekunst unterstützt und in Zeiten der Corona-Pandemie auch per Live-Stream digital gefeiert. Am Ende der Veranstaltung küren wir die/den Schulsieger/in der Alfred-Nobel-Schule Geesthacht.

 

Ausführliche Beiträge der letzten schulinternen Vorlesewettbewerbe gibt es unter: Gemeinschaft trägt - gelebt.


Unterrichtsbeiträge


Die Klasse 7c erarbeitete sich im Schuljahr 2020/2021 mit ihrer Deutsch- und Klassenlehrerin Frau Göhring als Klassenarbeitsersatzleistung Balladen. Dabei sind verschiedene kreative Zugänge zum eigenen Textverständnis zur Ballade "Kaspar" von Reinhard Mey entstanden. Seht selbst, was wir im Distanzlernen über Inhaltsangaben und Merkmale von Balladen gelernt haben:

Inhaltangabe zu „Kaspar“

Einleitung:

In der Ballade Kaspar aus dem Jahre 1972 von Reinhard Mey geht es um Rassismus und Ausgrenzung. Die Hauptfiguren sind Kaspar und ein Stadtjunge. Kaspar kommt als Fremder in die Stadt und wird sofort von den Bewohnern umringt und soll vertrieben werden. Kaspar wird vom Schulleiter des Ortes aufgenommen und gepflegt. Als Kaspar nicht zum Essen kommt, findet seine neue Familie ihn erstochen wieder.

 

Hauptteil:

In der Ballade geht es um Kaspar und um ein Stadtjungen, der uns die Geschichte erzählt. Kaspar kommt als Fremder mit wirrem Haar in den Ort und wird sofort von den Bewohnern umkreist. Sie lästern über ihn und wollen den Fremden vertreiben. Allerdings wird er vom Schulleiter der Stadt und Vater des Stadtjungen aufgenommen und unterrichtet. Kaspar saugt jedes Wissen auf und hilft bei der Arbeit auf dem Feld. Im Januar werden die beiden Jungen zum Essen gerufen. Kaspar kommt, auch nach kurzem Warten, nicht. Also sucht seine neue Familie nach ihm und findet den Jungen von den Dorfbewohnern erstochen am Feldweg wieder. Kaspar wird begraben und der Stadtjunge streut als Andenken Blumen an den Ort, wo Kaspar ermordet wurde.

 

Schluss:

Ich finde die Ballade gut, weil sie, obwohl sie schon älter ist, auf Rassismus und Ausgrenzung hinweist. Sie zeigt, wie grausam wir Menschen sind und andere, nur weil sie anders sind, einfach ermorden. Der Schulleiter hat für seine Zeit voraus gehandelt als er Kaspar, also ein für ihn fremden Menschen, aufgenommen hat. Das Verhalten der Dorfbewohner finde ich persönlich sehr brutal. Sie wollen Kaspar verjagen und ihn damit in den sicheren Tod schicken.

verfasst von Damian S. aus der Klasse 7c

verfasst von Maja T. aus der Klasse 7c


Die Klasse 6a zeigt, dass Corona wunderbar im Deutsch- und Religionsunterricht im Distanzlernen "verarbeitet" werden kann. So entstanden im zweiten Lockdown im Schuljahr 2020/2021 dieses Geburtstagselfchen (Elfchen sind Gedichte mit 11 Wörtern.) von Lina, Meltem hat einen Gedichtvortrag mit ihren Geschwistern aufgenommen und Justin hat in Religion verschiedene Satzanfänge vollendet und gestaltet. Schaut, was wir für kreative Köpfe wir haben:

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Meltems Gedichtvortrag - eine Familienproduktion im Home-Schooling
Meltems Gedichtvortrag - eine Familienpr
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Lockdown, Distanzlernen und die Lernplattformen sowie die Videokonferenz-Plattformen brechen zusammen!? Für die Klasse 6a und ihre Klassenlehrerinnen Frau Steinhagen und Frau Ahrens (Schuljahr 2020/2021) kein Grund die Füße hochzulegen. Hier wird eine eigene, kleine Zeitung produziert und sich auch an die wunderschönen Zeiten an der ANS, als noch alles "normal" war, erinnert. Lest selbst: