Berufseinstiegsbegleitung: von der Schule in die Ausbildung

Die Schule abschließen, eine Ausbildung beginnen: Die Berufseinstiegsbegleitung hilft ausbildungswilligen Jugendlichen dabei, den Weg in den Beruf zu schaffen und Ziele aus eigener Kraft zu erreichen.

Die örtliche Agenturen für Arbeit wurden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der Umsetzung des Bundesprogramm Berufseinstiegsbegleitung (§ 49 SGB III) beauftragt.

In Geesthacht wird dies durch die Perspektive Bildung im Ausbildungsverbund Stormarn/Lauenburg (JAW Geesthacht) umgesetzt.

 

Berufseinstiegsbegleitung: vom Schulabschluss zum Berufsabschluss

 

Die Jugendlichen sollen den Schulabschluss erreichen, eine realistische Berufswahl treffen, einen passenden Ausbildungsplatz finden und erfolgreich in die Ausbildung starten. Die Berufseinstiegsbegleiter/innen kümmern sich vor allem um Fragen des Übergangs in die Berufsausbildung, helfen bei Bewerbungsunterlagen, bei der Vermittlung in Praktika, bei der Berufsorientierung und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

 

Die Begleitung beginnt in der Vorabgangsklasse (8. Klasse) und läuft weiter bis ins erste Ausbildungsjahr – auch dann, wenn Jugendliche sich zunächst in anderen Maßnahmen desÜbergangs befinden (z.B. Berufsvorbereitungsjahr).

 

Somit bildet die Berufseinstiegsbegleitung die Klammer im Berufsorientierungsprozess der Jugendlichen (siehe Grafik): Die Berufseinstiegsbegleiter/innen haben den Überblick, wo die Jugendlichen stehen und was für die Integration in eine betriebliche Ausbildung noch zu tun ist.

 

Vielfältige Aufgaben

 

Die Aufgaben der Berufseinstiegsbegleiter/innen sind vielfältig. Sie unterstützen die jungen Menschen unter anderem dabei,

  • ihre Persönlichkeit zu entwickeln,
  • den Schulabschluss zu schaffen,
  • an berufsorientierenden Veranstaltungen, Praktika etc. teilzunehmen,
  • in Bewerbungsgesprächen klarzukommen,
  • sich im ersten Ausbildungsjahr zurechtzufinden und voranzukommen.

Die Berufseinstiegsbegleiter/innen betreuen die Jugendlichen persönlich, gemeinsam analysieren sie Stärken und Schwächen und motivieren. Aus den Ergebnissen der Potenzialanalyse leiten sie Förderpläne ab, um die Jugendlichen individuell an die einzelnen Stationen im Berufswahlprozess heranzuführen. Bei Bedarf organisieren sie weitere Unterstützungsangebote, zum Beispiel Nachhilfeunterricht. Die Begleitung erfolgt in enger Abstimmung mit der Berufsberatung.